Das Gehör

Bereits im Mutterleib nehmen wir Geräusche aus unserer Umgebung wahr

Wir hören z. B. die freundlichen Stimmen unserer Eltern und die beruhigenden Klänge leiser Musik. Im Laufe des Lebens trägt das Gehör zur sozialen Kommunikation bei und hilft bei der Orientierung. Darüber hinaus warnt es uns vor nahenden Gefahren.
 

 

Unser Hörsinn ist ständig aktiv, sogar beim Schlafen in der Nacht

Manchmal werden wir durch laute Geräusche geweckt. Unser Gehör schläft nie. Das Gehör des Menschen ist ein sehr komplexes System, das stetig in Bewegung ist und niemals ruht. Dadurch ist es aber auch sehr empfindlich. Die Funktion des Gehörs nimmt im Laufe der Jahre ab. In der Regel wird leichte bis mittlere Schwerhörigkeit erst bei Personen ab dem 50. Lebensjahr festgestellt. Allerdings gibt es auch weitaus jüngere Betroffene.

Die Funktionsweise des Gehörs

Funktionsweise des GehörsWir nehmen über unsere Ohrmuschel Geräusche und Klänge aus unserer Umgebung auf. Dann werden diese durch den Gehörgang zum Trommelfell geleitet. Durch Schwingungen des Trommelfells bewegen sich die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel. Diese befinden sich im Mittelohr.

Die Luftschwingungen wandeln sich im Mittelohr in mechanische Impulse um. Daraufhin werden diese zu der Hörschnecke weitergeleitet, deren Flüssigkeit mittels Schwingungen Haarsinneszellen bewegt. Feine elektrische Impulse gelangen nun über Nervenbahnen (den Hörnerv) in das Gehirn. Das Gehirn entschlüsselt die Impulse und wir nehmen diese Impulse als Geräusche wahr. Unser Gehirn unterscheidet in Windeseile, ob es sich um ein klingelndes Telefon, Musik, Sprache oder Vogelgezwitscher handelt. Unser Gehirn entschlüsselt, interpretiert und ordnet die Töne zu – ein genialer Schachzug der Natur.

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